Next Best Offer im Dialogmarketing: 50 Prozent mehr Umsatz bei gleichen Kosten

Was ist der Unterschied zwischen einem generischen Mailing und individualisierten Zuschriften, die auf Predictive Analytics basieren? Rund 50 Prozent mehr Umsatz. Zu diesem Ergebnis kamen wir in einem Pilotprojekt mit der Triaz group.

Versandhändler sind gefordert, ihre Kunden permanent mit Kaufimpulsen zu versorgen, um nicht in Vergessenheit zu geraten und Umsatz zu generieren. Das ist mit hohen Kosten verbunden, bietet aber auch ein enormes Potenzial. Liegt doch der größte „Schatz“ des Händlers quasi auf der Adressdatenbank. Ist diese wie bei der Triaz group gut gefüllt, heben vermeintlich kleine Umsatzsteigerungen das Geschäftsergebnis deutlich.

Personalisierte Mailings mit Next Best Offer

In einem gemeinsamen Pilotprojekt haben wir getestet, wie sich Produktempfehlungen, die auf die Empfänger zugeschnitten sind, in Printmailings auswirken. Dazu haben wir mit unserer Predictive-Analytics-Anwendung Next Best Offer Erwartungswerte für jeden einzelnen Bestandskunden ermittelt. Prognostiziert die Software beispielsweise, dass eine Kundin mit zehnprozentiger Wahrscheinlichkeit ein Paar Sandalen zum Preis von 130 Euro kauft, liegt der Erwartungswert für dieses Produkt bei 13 Euro.

So konnten wir jedem Kunden die zehn Produkte mit den höchsten Erwartungswerten zuordnen. Je nach Zusammensetzung des Warenkorbs hat er eines von vier Mailings erhalten:

  • Heimtextilien
  • Waschen und Putzen
  • Textil
  • Küche

Die Ergebnisse zeugten von einer erstaunlichen Treffsicherheit. Jeder Siebte von Hundert hat eines der für ihn prognostizierten Produkte gekauft – bei einer Auswahl von mehr als 1.000 unterschiedlichen Waren. Verglichen mit der Kontrollgruppe, die auf herkömmliche Weise angeschrieben wurde, lag der Umsatz um 50 Prozent höher.

Das zeigt uns einmal mehr: Big Data und Predictive Analytics rechnen sich und geben uns hervorragende Werkzeuge an die Hand, um die Marketing- und Vertriebseffizienz zu steigern.